Betancuria

Betancuria, die ehemalige Hauptstadt Fuerteventuras, ist bei weitem der malerischste Ort dieser Insel. Im Jahre 1404 von Jean de Bethencourt (daher der Name) gegründet, liegt es fast schon versteckt zwischen den Bergen. Der Ort war bis 1834 Hauptstadt und steht jetzt als Conjunto Histórica Artístico unter Denkmalschutz und ist schon fast so etwas wie ein Volkspark.

Im Zentrum des Ortes liegt die, aus dem 17. Jahrhundert stammende, Kirche Iglesia de Santa Maria – es benötigte fast ein Jahrhundert, nachdem die ursprüngliche Kirche durch den Berberpiraten Xaban de Arraez zerstört wurde, bis der neue Kirchenbau schließlich fertig gestellt war. Interessanterweise hatte die ursprüngliche Kirche den Status einer Kathedrale und sollte durch einen Bischof betreut werden – der jedoch nie ankam – vielleicht ein Zeichen der Abgeschiedenheit dieses Ortes. Am nördlichen Stadtrand befindet sich die ‚dachlose’ Ruine des Franziskanerklosters (15. Jahrhundert) Monasterio de San Buenaventura.

Hier finden man auch zahlreiche kleine Museen und zudem ist Betancuria einer der wenigen Orte, an welchem Sie traditionelle Gerichte der Insel genießen können - wie z.B. im Restaurante de Casa de Santa Maria (sollte man aber nicht mit dem kleinen Café gleichen Namens verwechseln).


Betancuria Landkarten


Betancuria