Pajara

Wenn Sie Richtung Pajara fahren, sind die ersten Eindrücke die Sie von diesem Ort bekommen nicht sonderlich gut, er erscheint recht hässlich mit vielen unverputzten Wänden und einem generell planlosen, ungleichmäßigen Erscheinungsbild. Allerdings wartet im Zentrum des Dorfes dann eine Überraschung auf Sie und zwar eine sehr angenehme Überraschung, mit üppiger Vegetation und einer wunderhübschen Kirche.

Wenn auch nicht genau bekannt ist, woher der Name “Pájara” kommt, ist es doch sehr wahrscheinlich, dass er von dem Wort Pájara abgeleitet wurde – er bedeutet auf spanisch, weiblicher Vogel (vielleicht ein weibliches Rebhuhn). Den Ort selbst kann man bis mindestens ins frühe 17. Jahrhundert zurückdatieren.

Pajara ist das Verwaltungszentrum des gleichnamigen Bezirks; hierzu gehören auch Costa Calma und Morro Jable.

Die Kirche der Nuestra Señora de la Regla stammt aus dem Jahre 1687 und ist durch die lateinamerikanischen Einflüsse (dank eines rückkehrenden Emigranten?) von besonderem Interesse. Die Retablos (Wandreliefs) hinter dem Altar sind nur ein Beispiel (Sie müssen beim Eintreten ein Münze in den Automaten auf der rechten Seite stecken, dann geht das Licht an), die Aztekeneinflüsse, im Mauerwerk des Kircheneingangs, stellen ein weiteres Beispiel dar.

Das Pflaster rund um das ausgediente, einst von einem Kamel angetriebene Wasserrad (zwischen Kirche und Rathaus), wird gelegentlich mit Bildern aus gefärbtem Salz geschmückt (ähnlich den Bildern, die anderswo aus Blütenblättern gestaltet werden).

Auf der gegenüberliegenden Seite der Kirche befindet sich das Restaurant La Fonda, hier serviert man Ihnen in traditionellem Ambiente landestypische Gerichte Fuerteventuras, wie zum Beispiel junge Ziege und Hasenbraten.


Pajara Landkarten


Pajara